Geschichte unserer Schule

Geschichte der Bonifatiusschule Dalum bis 1994

Die Bonifatiusschule Dalum hat ihre Wurzeln in drei Schulen unseres Ortsteils, in der katholischen Volksschule Dalum-Siedlung und in der evangelischen Paulusschule Dalum. Große Teile unserer heutigen Bevölkerung haben in diesen beiden Gebäuden ihre acht bzw. neun Pflichtschuljahre verbracht.

Wir sind umgezogen, haben damit Abschied genommen von diesen Gebäuden und blicken noch einmal zurück:

Im Jahre 1961 reichten die Kapazitäten des vorhandenen heutigen Gebäudes A für die katholischen Schülerinnen und Schüler im Dorf nicht mehr aus und der Gemeinderat begann mit den Planungen eines Erweiterungsbaus. Die Bauarbeiten für das Gebäude B (bis zum Umzug im Jahre 1994 die Räumlichkeiten für die 3. und 4. Klasse) wurden im Juli 1961 bereits begonnen. Für 300.000 DM sollten vier neue Klassenräume und die erforderlichen Nebenräume erstellt werden. Schon im November konnte man das Richtfest und die Grundsteinlegung feiern. Fast ein Jahr später, im Oktober 1962 war das neue Gebäude fertiggestellt und konnte bezogen werden. Die feierliche Einweihung und Schlüsselübergabe erfolgte am 25. März 1963.

Gleichzeitig mit dem Fortschreiten der Bauarbeiten wurde über einen neuen Namen für die Katholische Volksschule nachgedacht. Am 6. September 1962 erfolgte der Beschluss durch den Gemeinderat Dalum, der Regierungspräsident in Osnabrück gab zum 1. Oktober 1962 seine schriftliche Zustimmung. In Zukunft sollte die Schule den Namen "Bonifatiusschule Dalum" tragen.

Zum Schuljahr 1971/72 wurden die Siedlungsschule und die Paulusschule aufgelöst und der Bonifatiusschule angegliedert. Die Räumlichkeiten der Siedlungsschule nutzte die Gemeinde für schulische Zwecke nicht weiter, mit der "Filiale" Paulusschule kam ein zusätzliches Gebäude in einiger Entfernung hinzu.

Als man in Niedersachsen die Orientierungsstufe einführte, erhielt auch die Gemeinde Geeste für die Bonifatiusschule die Genehmigung zur Einrichtung zum 01. August 1977. Der damalige Rektor Gerhard Baalmann führte dieses große System noch bis zum 01. Februar 1978. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte dann die organisatorische Trennung der Schule in Primarbereich und Sekundar I-Bereich. Die Grundschule unter der Leitung von Rektor Baalmann wurde verselbständigt und behielt den Namen "Bonifatiusschule Dalum".

Ein großes Problem stellte in den Jahren seit 1971 besonders die räumliche Entfernung zwischen den Schulgebäuden dar. Die Bezirksregierung hatte zwar die Situation ab 1971 als "Provisorium" anerkannt, sah aber in den Folgejahren keine Möglichkeit, durch notwendige Zuschüsse grundlegende Änderungen zu verwirklichen. Durch Eingaben an die Gemeinde und an die Bezirksregierung suchten die jeweils amtierenden Schulelternräte in den Jahren 1973, 1983, 1990 nach Möglichkeiten, die räumliche Zusammenlegung der Gebäude zu erreichen.

Im Herbst des Jahres 1990 zeichnete sich bereits ab, dass der neue Schuljahrgang erstmalig wieder dreizügig werden würde. Der Rat der Gemeinde Geeste wollte mit allen Beteiligten sprechen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Als dann aber zu Beginn des neuen Schuljahres 1991/92 ein Container als Ersatzklassenraum an der Paulusschule aufgestellt werden mußte, befasste man sich konkreter mit dem "Provisorium Bonifatiusschule" und stellte im Interesse der Grundschulkinder ein "vernünftiges Ergebnis" in Aussicht. Drei Jahre der Entbehrung folgten. Die Kinder und Lehrer haben diese Zeit überstanden mit dem Blick auf den Neubeginn zum 1. September 1994.

Die alte Bonifatiusschule an der Meppener Straße wird sehr dringend als Erweiterung für das Schulzentrum Geschwister-Scholl-Schule mit Orientierungsstufe - Hauptschule und Realschule benötigt. Das Gebäude verbleibt somit übergangslos in schulischer Nutzung.